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Das Saxophon und seine Musik

Die Geschichte der meisten Musikinstrumente reicht hunderte von Jahren zurück und ihr Erfinder, wenn man ihre Erfindung dann tatsächlich auf eine Person zurückführen könnte, ist uns heute nicht mehr bekannt. Eine der wenigen Ausnahmen ist das Saxophon, dessen Ursprung bekannt und sehr gut dokumentiert ist.

Die Geschichte des Saxophons

Erfinder des Saxophons ist Antoine Joseph Sax, besser bekannt unter seinem Rufnamen Adolphe Sax. Der Belgier zog im Alter von rund zwanzig Jahren in die Hauptstadt Brüssel und arbeitete dort, neben seinem Musikstudium, in der Instrumentenbauwerkstatt seines Vaters. Dort baute er jedoch nicht nur einfach Instrumente, sondern er befasste sich auch mit der Verbesserung bestehender Instrumente. Besonders intensiv befasste er sich dabei mit der Klarinette, einem der Instrumente, welches er auch am Konservatorium lernte.

1842 zog er, der Legende nach ohne finanzielle Mittel und nur mit einem Prototypen eines Saxophons, nach Paris. Dort soll er mit seinem neuartigen Instrument aber sehr schnell Förderer und Unterstützer gefunden haben und so meldete er das Instrument zum Patent an, das ihm 1846 erteilt wurde. Das neue Instrument verbreitete sich sehr schnell, unter anderem beim französischen Militär, und bereits ab 1857 wurde es, von Adolphe Sax selbst, am Konservatorium in Paris unterrichtet.

Die Instrumentenbauwerkstatt wuchs auf bis zu 100 Mitarbeiter an, allerdings war der Erfolg nicht sehr nachhaltig und so verstarb Adolphe Sax 1894 verarmt. Doch das Saxophon hatte sich endgültig durchgesetzt.

Saxophonmusik

Das Saxophon wurde für die Sinfoniemusik entworfen, anfänglich fand das Saxophon aber vor allem in der Militärmusik Verbreitung. Es wurde aber im Laufe der Zeit auch in der Konzert- und Tanzmusik immer beliebter und mit dem Aufkommen des Jazz sicherte sich das Saxophon auch dort einen festen Platz.